Schicker Begleiter

Twelve South PowerCapsule: MagSafe Powerbank mit 10.000 mAh im Test

MagSafe-Powerbanks gibt es viele – doch die PowerCapsule von Twelve South will sich durch hochwertige Materialien und ein durchdachtes Design von der Masse abheben. Ob das gelingt, zeigt der Test.

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Das Erste, was beim Auspacken auffällt: Die PowerCapsule liegt angenehm in der Hand. Twelve South setzt auf ein Textilinlay aus nachhaltigem Kaktus-Leder, das dem Metallrahmen eine warme, griffige Note verleiht. Mit 190 Gramm bringt die PowerCapsule sogar etwas mehr auf die Waage als ein iPhone 17 – ein Umstand, den man beim Griff in die Hosentasche durchaus bemerkt. Das liegt in der Natur der Sache, schränkt die Alltagstauglichkeit aber kaum ein. Dank der Abmessungen von 101 mal 70 mal 15 Millimeter verschwindet sie problemlos in jeder Jacken- oder Hosentasche. Die beiden Farbvarianten „Dune" und „Slate" fügen sich optisch stimmig ans iPhone an.

Im Profil wird deutlich: Die PowerCapsule baut merklich auf. Wer das Gespann in der Hosentasche trägt, bemerkt das zusätzliche Gewicht.
Im Profil wird deutlich: Die PowerCapsule baut merklich auf. Wer das Gespann in der Hosentasche trägt, bemerkt das zusätzliche Gewicht. (Bild: Mac Life)

Ausstattung

Das Herzstück der PowerCapsule ist Qi2-zertifiziertes MagSafe-Laden mit bis zu 15 Watt. Zusätzlich steht ein USB-C-Anschluss bereit, über den sich auch Geräte ohne Qi2 mit bis zu 30 Watt laden lassen – das gilt jedoch nur für die 10.000-mAh-Variante. Praktisch: Über Pass-Through-Laden lassen sich iPhone und Powerbank gleichzeitig aufladen.

Den Akkustand zeigen vier LEDs an – kein Display. Wer genaue Prozentwerte möchte, sucht anderswo. Ein integriertes Kabel fehlt ebenfalls; im Lieferumfang liegt jedoch ein 1,5 Meter langes geflochtenes USB-C-Kabel bei. Ein Netzteil ist nicht dabei – wer keines zur Hand hat, muss separat nachkaufen. Die Kapazität ist in zwei Varianten erhältlich: 5.000 mAh für 49,95 Euro sowie 10.000 mAh für 59,95 Euro.

Die PowerCapsule ist in den Farben „Slate" und „Dune" erhältlich. Über den USB-C-Anschluss lassen sich auch Geräte ohne MagSafe laden – zum Beispiel AirPods.
Die PowerCapsule ist in den Farben „Slate" und „Dune" erhältlich. Über den USB-C-Anschluss lassen sich auch Geräte ohne MagSafe laden – zum Beispiel AirPods. (Bild: Twelve South)

Im Alltag

Im täglichen Einsatz erweist sich die PowerCapsule als zuverlässige Ergänzung. Der Qi2-Magnet rastet sicher am iPhone ein und hält auch in der Hosentasche. Das Laden läuft mit 15 Watt flott – für eine MagSafe-Powerbank ist das marktüblich, aber solide. Wie bei kabellosen Ladevorgängen üblich, wird die PowerCapsule im Betrieb merklich warm; heiß wird sie jedoch nicht. Die Powerbank selbst lädt sich per USB-C in zwei bis drei Stunden wieder auf. Die schlanke Bauform macht sie zum praktischen Begleiter auf Reisen und langen Arbeitstagen.

Unterwegs die Powerbank aufladen, während das iPhone kabellos Strom bekommt – das Pass-Through-Laden macht es möglich.
Unterwegs die Powerbank aufladen, während das iPhone kabellos Strom bekommt – das Pass-Through-Laden macht es möglich. (Bild: Twelve South)

Fazit

Die Twelve South PowerCapsule ist eine gut verarbeitete MagSafe-Powerbank ohne nennenswerte Schwächen – aber auch ohne echte Alleinstellungsmerkmale. Wer Wert auf eine hochwertige Haptik und ein ansprechendes Design legt, greift hier gerne zu. Wer hingegen ein Display zur Akkustandsanzeige, ein integriertes Kabel oder ein Netzteil erwartet, schaut in die Röhre. Der Preis bewegt sich im marktüblichen Rahmen.

Testergebnis
ProduktnameTimeCapsule
HerstellerTwelve South
Preis59,99 €
Webseitetwelvesouth.eu
Pro
  • Angenehme Soft-Touch-Oberfläche
  • Qi2-zertifiziert mit 15 Watt
  • Pass-Through-Laden möglich
  • USB-C-Kabel im Lieferumfang
Contra
  • Kein Display, nur vier LEDs
  • Kein integriertes Kabel, kein Netzteil
  • Wird im Betrieb warm
Bewertung
2gut